Sushi


Sushi ist eine japanische Köstlichkeit, die auch bei uns immer mehr Liebhaber findet und das zu Recht. Der kleine Happen aus Reis und Fisch ist immer eine leichte, kalorienarme Möglichkeit, sich etwas Besonderes zu gönnen. Es gibt sehr viele Sushi Varianten, die entgegen der landläufigen Meinung nicht nur mit Soja Soße, Wasabi und Gari, sondern es gibt auch verschiedene Soßen zum Sushi. Zum Beispiel ist die Ungari Soße auch sehr beliebt. Die Beliebtheit von Sushi führt natürlich dazu, dass man früher oder später versucht, Sushi selber zu machen. Immerhin hat man ja auch nicht jeden Abend Lust auszugehen. Wer sein Sushi selber zaubern möchte, braucht vor allem frische Zutaten und ein wenig Fingerspitzengefühl. Die nötigen Zutaten bekommt man dafür in jedem Asiashop und natürlich beim Fischfeinkosthändler. Gerade an der Qualität des Fisches sollte nicht gespart werden. Dann muss man sich nur noch entscheiden, an welche Sushi Arten man sich heran wagen möchte. Am leichtesten dürfte das Ebi Sushi zu machen sein. Es besteht aus einem etwas langgezogenen Reisbällchen, auf den ein aufgeschnittener Shrimp gelegt wird. Auch Maki-Sushi ist recht einfach herzustellen.

Zuerst muss sowieso immer der Sushi Klebreis gekocht werden. Für Maki Sushi benötigt man noch eine Bambusmatte. Sie wird erst mit Algen ausgelegt, auf die der Reis dünn verteilt wird. Darauf streicht man Wasabi und streut Sesamkörner darüber. In die Mitte kommt entweder Gurke oder Lachs. Mit etwas Fingerspitzengefühl wird die Bambusmatte so zusammengerollt, dass eine Algenrolle entsteht, die nur noch portioniert werden muss. Ähnlich wird auch die California Roll zubereitet. Doch dafür sollte man zunächst die Bambusmatte in Frischhaltefolie einwickeln, denn bei einer California Roll ist der Sushi Reis der Außenring und die Algenblätter liegen in der California Roll mit einigen anderen Zutaten. Wer Vegetarier ist, freut sich über Tamago Sushi, welches sehr einfach zuzubereiten ist. Man macht ein japanisches Omelette, das eine andere Festigkeit hat, als das bei uns übliche. Das japanische Omelette lässt sich gut in fingerdicke Streifen schneiden und wird mit dünnen Streifen Algen umwickelt. Das Tamago Sushi macht auch optisch einen guten Eindruck auf der eigenen Sushi Tafel. Das Nigiri Sushi besteht wie das Ebi Sushi aus einem länglich geformten Reisbällchen, wird aber mit einer dünnen Scheibe Wildlachs oder Thunfisch dekoriert. Es kommen auch andere schmackhafte Fischsorten in Frage, Hauptsache, der Fisch ist noch so frisch, dass er vom Schwimmen noch feucht ist.

Wer Sushi stilecht essen möchte, sollte dazu entweder die Stäbchen oder die Finger benutzten. Es wird dazu immer etwas Wasabi gegessen und Sojasoße als Dip benutzt. Zwischen den einzelnen Happen wird immer etwas Gari, das ist eingelegter Ingwer, genossen, um den Geschmack auf der Zunge für die nächste Köstlichkeit zu neutralisieren. Allerdings muss es nicht immer eine Soja Soße sein. Es wird auch gerne eine Teriyaki Soße zum Sushi gereicht, die im Prinzip eine etwas dickflüssigere Soja Soße mit einem würzigeren Geschmack ist. Man kann sie entweder selber machen oder auch im Asia Shop kaufen. Die würzige Unagi Soße ist ebenfalls eine bekannte, japanische Spezialität, die man am einfachsten im Internet über die entsprechenden Portale bestellen kann. Man könnte sie im Prinzip auch selber machen. Aber die Zutaten sind fast schwerer zu besorgen als die Unagi Soße selber. Wer seine Soja Soße mit Honig und Sesamkörnern mischt, bekommt ebenfalls eine sehr interessante Soßenvariante für sein Sushi.


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